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Keine Spekulation um Bayer-Spitze auf Kosten von Arbeitsplätzen

Der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Helge Lindh kritisiert die durch den Singapurer Staatsfonds angestoßenen Spekulationen um die Führungsspitze des Bayer-Konzerns als unverantwortlich. Die jetzige wirtschaftliche und geopolitische Situation sei zu ernst, um eine Führungsdebatte um einen der größten Pharma-, Chemie- und Saatgutkonzerne der Welt aufzumachen. Auch der Standort in Wuppertal sei auf eine verlässliche Firmenpolitik angewiesen, so Lindh.

„In der aktuellen Krise, trotz guter Ergebnisse eine Diskussion um die Führungsspitze des Bayer-Konzerns aufzumachen, ist unverantwortlich. Der Staatsfonds Temasek tut Bayer, seinen Beschäftigten und Stakeholdern mit dem Streuen von Gerüchten um die Führungspersonalie im Konzern keinen Gefallen.

Der Überfall Putins in der Ukraine stellt globale Handelsbeziehungen derzeit massiv in Frage und bedroht Lieferketten in vielen Bereichen. Die Ukraine ist als großer Exporteur von Lebensmitteln und Agrarprodukten ein wichtiger Stabilitätsanker für die Lebensmittelversorgung weltweit.

Gerade in der aktuellen Situation zählt Verlässlichkeit. Ich denke dabei vor allem an die rund 3.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Bayer-Gründungsstandort Wuppertal. Wir dürfen nicht zulassen, dass mit ihrer beruflichen Existenz spekuliert wird.“