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Soziale Gerechtigkeit ist die Grundlage einer friedlichen Welt

Um auf die Ungerechtigkeit der ungleichen Einkommensverteilungen hinzuweisen, haben die Vereinten Nationen 2009 den 20. Februar zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit ausgerufen. Die SPD Wuppertal erklärt, dass die soziale Gerechtigkeit die Grundlage einer friedlichen Welt sei und deshalb die Anstrengungen für eine sozialgerechte Weltordnung unerlässlich sind.

“Die soziale Frage ist und bleibt die Richtschnur sozialdemokratischer Politik. Als SPD arbeiten wir tagtäglich für eine Gesellschaft, in der alle Menschen dieselben Chancen haben. Soziale Gerechtigkeit ist mehr als die überfällige Beseitigung von noch immer vorhandener Not: Wir wollen darüber hinaus gerechte Zugangschancen zu Bildung und Arbeit. Wir wollen, dass Menschen von ihrer Arbeit leben können und eine Gesellschaft, in der die Herkunft nicht über die persönlichen Zukunftsaussichten entscheidet. Wenn die ärmere Hälfte der Erdbevölkerung etwas weniger als ein Prozent des globalen Vermögens besitzt – das reichste Prozent hingegen mehr als 35% der Vermögenswerte in den Händen hält, ist die Keimzelle für globale Konflikte und Fluchtbewegungen leider gesät.” sagt Servet Köksal, SPD Vorsitzender.

Aktuelles Beispiel für unser Land sei die Erhöhung des Mindestlohns durch die sozialdemokratisch geführte Bundesregierung, die eine konkrete Verbesserung für Millionen von Beschäftigten und ihren Familien bundesweit und tausende Wuppertaler*innen bedeute. Ohne dabei negative Beschäftigungseffekte und ohne Probleme der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auszulösen. “Wir setzen uns auch dafür ein, dass deutlich mehr Beschäftigte von Tariflöhnen profitieren und unbefristete Arbeitsverträge erhalten. Dazu müssen mehr Tarifverträge allgemeinverbindlich erklärt und Befristungsmöglichkeiten weiter eingeschränkt werden.” so Köksal.

Globale Ungerechtigkeiten und die Ausbeutung der südlichen Erdhalbkugel seien häufig Ursachen für globale Konflikte und Fluchtbewegungen. Die SPD setze sich für einen gerechten Welthandel ein, der Ausbeutung beende und Wohlergehen für alle ermögliche. Vor Ort beginne dieser Prozess mit dem Eintreten für Fairen Handel.